In den flachen Bereichen hatte der Haselbergsteinbruch bereits seine Eisdecke ausgebildet.
Auch die Pflanzen rings um den Haselberg hatten ihre kristallinen Raureif-Kleider angelegt – bis die Sonne diese später begierig wegschmolz. Das dritte „Eis“ kam mit dem gleichnamigen Vogel, der uns bunt schillernd am Taucheinstieg begrüßte.
Leider hatte der Frost einem Akku so zugesetzt, dass die betroffene Kamera Pause machen musste. Dennoch tauchten wir aus minus 6 °C Lufttemperatur ins mit 4 °C vergleichbar warme Wasser hinein. Oben präsentierte sich der Steinbruch ausgesprochen trüb. Aber in der Tiefe war im Schein der Lampen recht gute Sicht. Auf 26,6 Meter konnten wir seit langen wieder das Zahnrad und den Tresor besichtigen, beide Wartburgs waren ebenfalls gut zu erkennen. So zogen wir unsere Bahn vorbei an Loren, Gleisen und Fischen über den Kesselboden, um dann mit der über die Baumwipfel schauenden Sonne auszutauchen.

