Zunächst schien unser Tauchgang am frühen Morgen des Karfreitags sehr bescheiden zu werden.
Die Temperaturen bewegten sich im niedrigen einstelligen Bereich, die Sonne hatte gegen die Wolken auch noch keine Chance. Unter Wasser boten sich trübe Aussichten, die nur durch Rotaugenschwärme und wenige im Nebel davonschwimmende Karpfen angereichert wurde. So wechselten wir in die dunkle Tiefe, wo wir eine quicklebendige Erdkröte auf 20 Metern antrafen. Das Licht unserer Lampen mochte sie aber nicht so gern, so dass wir sie rasch in Ruhe ließen. Beim Aufstieg begegneten uns noch Flussbarsch und Hecht, denen wir den Rest unserer Pressluft widmeten.

