Ganz groß statt ganz klein

Bei strömenden Regen und 4 °C starteten wir zu unserem Tauchgang mit dem Ziel, uns die Entwicklung des Flussbarschlaichs anzuschauen.

Immerhin hätte die Chance bestanden, im älteren Laich bereits kleine Barschäuglein beobachten zu können. Doch wir fanden deutlich weniger Laich als zuletzt und Fischaugen an einer Stelle lediglich im Ansatz ihrer Entwicklung. Fast waren wir ein enttäuscht, als wir aber einen deutlich größeren Gesellen entdeckten. Der Wels hatte offenbar seine Winterruhe beendet und lag, mit Fischegeln am Auge, im Kraut. Als er uns entdeckte, schwamm er zunächst los, kehrte aber immer wieder voller Neugier zu uns zurück. Erst nach einer halben Stunde hatte er offenbar genug gesehen und zog sich zurück. Im 8 °C warmen Wasser waren zudem Karpfen, Hechte und Flussbarsche unterwegs, auch die ersten Schleie kreuzten unseren Weg.