Tasten durch den Nebel

Ohne Kompass hätten wir heute im Moritzsee wahrscheinlich die Orientierung verloren.

Schon am Einstieg empfing uns unter Wasser eine Sicht, die diesen Namen nicht verdient hatte. Zum Glück hatten wir unsere Transekte, die unsere Hände durch die Unterwasserlandschaft führten. In Abschnitten, wo die Leinen von Sediment bedeckt waren, half am Ende nur Tasten. Zum Glück wussten wir dank Kompassunterstützung, wo wir sie wiederfinden konnten. So entschieden wir uns alsbald, etwas tiefere Regionen aufzusuchen, wo wenigstens einige Meter Sicht vorhanden war. Bis 14 Meter Wassertiefe erfreuten wir uns an den Armleuchteralgen, bevor wir zum Ufer zurückkehrten.


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